Katzenwelt

Wie eigenständig sind Katzen wirklich?

Dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und sehr selbstständig sind ist nicht neu, doch was können Katzen selbst und wo muss ich als Katzenhalter „nachhelfen“. Alles zu Hygiene, Ernährung und Haltung erfährst Du in der Welt der Samtpfoten!

FIP - Feline Infektiöse Peritonitis

FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) heißt übersetzt "ansteckende Bauchfellentzündung der Katze". Die ansteckende Bauchfellentzündung bei Katzen ist unheilbar und verläuft tödlich.

Allgemeines

 Weitere Bezeichnungen: Feline infektiöse Peritonitis, infektiöse Bauchfellentzündung, FCoV, Felines Corona-Virus

Ursachen

Die infektiöse Bauchfellentzündung der Katze wird durch das feline Corona-Virus (FCoV) ausgelöst. Das FCo-Virus ist weit verbreitet und tritt vor allem in Mehrkatzenhaushalten in hoher Konzentration auf. In Deutschland können bei etwa 50% der Katzen Antikörper gegen FCo-Viren nachgewiesen werden, d.h. diese Katzen hatten Kontakt mit dem Virus. In der Schweiz und England soll diese Zahl noch höher liegen.

Das Virus lebt zunächst eine unbestimmte Zeit im Darm und führt dort zu keinen oder nur sehr milden Symptomen wie leichtem Durchfall. Durch eine so genannte Mutation, eine winzige Änderung der Gensequenz, kann sich das Virus in das eigentlich pathogene, also krankmachende FIP-Virus verwandeln. Diese Mutation ist spontan und unvorhersehbar.

Nach einer Infektion mit FCo-Viren können sich drei verschieden Szenarien abspielen:

  • Die meisten Katzen erkranken - außer an leichtem Durchfall - nicht. Sie bilden Antikörper gegen das Virus und machen es so unschädlich. Trotz dieser Antikörper-Bildung können sich die Katzen immer wieder neu mit FCo-Viren infizieren.
  • Einige Katzen erkranken ebenfalls nicht, können jedoch keine Antikörper bilden, die das Virus unschädlich machen. Sie werden zu so genannten Dauerausscheidern, die das Virus permanent ausscheiden und andere Katzen infizieren.
  • Etwa 5-10% der Katzen erkranken an FIP. Bei diesen Tieren findet die oben erwähnte Mutation statt. Die Gründe dafür sind noch nicht im Detail bekannt. Begünstigt wird eine Mutation durch:
  • junges Alter der Katze
  • geschwächtes Abwehrsystem (FeLVFIV, Stress)
  • hohen Infektionsdruck, d.h. viele Viren sind in der Umgebung vorhanden
  • wiederholte Ansteckung mit FCo-Viren in einem Mehrkatzenhaushalt (in dem eventuell sogar ein Dauerausscheider lebt)

Betroffen sind meist Katzen im Alter zwischen 5 Monaten und 4 Jahren. Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Erkrankung können Monate bis Jahre vergehen.

Ansteckung

Das Virus wird mit dem Kot infizierter Katzen ausgeschieden und über die Maul- und Nasenschleimhaut von anderen Katzen aufgenommen. Auch an FIP erkrankte Katzen scheiden nur das - eigentlich harmlose - FCo-Virus aus.

Streunende Katzen sind sehr selten mit FCoV infiziert, da sie keine gemeinsame Katzentoilette benutzen.

Leitsymptom

Umfangsvermehrung des Bauches 




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